FAQ fürs neue Blog

Nachdem das neue Blog nun soweit hergerichtet ist, dass man es betreten kann und ich nur noch ein bisschen aufhübschen brauche, habe ich gestern auch gleich allen, die bis gestern etwa 22 Uhr Bescheid gegeben hatten, auf die eine oder andere Weise die neue Adresse mitgeteilt.

Dabei kamen ein paar Fragen auf, die ich gern noch beantworten möchte:

1. Darf das neue Blog in die Blogroll aufgenommen werden?
Ja, sehr gern. Bitte nur darauf achten, dass TriTraTrueffel nicht damit in Verbindung gebrahct werden kann. Also zum Beispiel nur den Link ändern und TriTraTrueffel stehen lassen, weil man es sich so einfacher merken kann, wer ich bin. Auch bei Verweisen aufs neue Blog zukünftig bitte immer den neuen Namen verwenden. Auch die Namen der Kinder und meines Mannes wurden geändert und sollten möglichst nicht mehr mit Klarnamen erwähnt werden.

2. Wird TriTraTrueffel fortgeführt?
Nein, hier bleibt es nach diesem Artikel zukünftig still. Ihr könnt es also theoretisch sofort aus Blogroll und Feedreader löschen. Ob ich es komplett lösche, weiß ich noch nicht. Die alten Beiträge nehme ich ja nicht mit und immerhin sind es 6 Jahre meines Lebens, die ich mehr oder weniger oft hier festgehalten habe. Geschrieben wird hier aber wirklich nichts mehr.

Zeit der Veränderung

In naher Zukunft, wird dieses Blog gelöscht werden. Ich fühle mich hier einfach nicht mehr frei genug zu schreiben, was mich bewegt. Deswegen ist es jetzt auch so lang schon so still hier. Ich werde an anderer Stelle anonymer weiterschreiben. Der erste Schritt zum Wechsel ist bereits in Arbeit. Ich muss mir noch Gedanken über meinen neuen Namen machen. Mehr als 10 Jahre war ich immer ein Trüffel in verscheidenen Formen. Da muss ich erstmal noch was anderes, passendes finden. Auch der Twitteraccount wird sich wohl ändern und geschützt werden.

Ich weiß gar nicht, wer hier noch alles mitliest und ich will auch nicht an alle ehemaligen Kommentatoren eine Mail schreiben, mit der neuen Blogadresse. Manch einer ist sicherlich schon längst kein Leser mehr hier und könnte sich belästigt fühlen.

Deswegen würde ich einfach sagen, wer gern weiter mitlesen möchte (es wird dann wieder häufiger gebloggt), sagt mir Bescheid. Es muss auch nicht hier als Kommentar sein. Ihr könnt mailen, twittern, PNs auf FB oder im HF schicken, whatsappen, simsen, anrufen. Die Möglichkeiten sind ausreichend, denke ich. Wichtig wäre, dass ihr mir eure Mailadresse mitschickt, damit ich ein kleines bisschen den Überblick behalte und niemanden vergesse.

Sobald dann alles eingerichtet ist, melde ich mich bei euch. Das kann aber noch ein wenig dauern. Der Name bereitet mir wirklich Kopfzerbrechen und muss gut überlegt sein.

Filzhäuschen fürs Teelicht

Heute habe ich leider keine bebilderte Anleitung für euch. Das Original ist von hier und ich finde es wunderschön. Leider ist mein Stoff Steif noch nicht angekommen und so muss ich die Bilder nachreichen. Bis dahin erzähle ich euch aber schon mal, was ihr braucht und wie es geht.

Ihr braucht:
- weißen Textilfilz
- Stoff Steif
- die ausgedruckte Vorlage
- Schere
- Pinsel
- LED Teelicht
- Bastelskalpell
- Schnittfeste Unterlage
- Stecknadeln

Und so gehts:
- Die Vorlage ausschneiden, auf dem Filz feststecken und ausschneiden
- Jetzt nach Belieben Fenster und Tür herausarbeiten
- An den unterbrochenen Linien den Filz nach innen bügeln
- die offenen Seiten des Häuschens könnt ihr mit einem Knopflochstich, wie ihn euch Lucia hier gezeigt hat, vernähen oder mit einem Blindstich.
- Wenn ihr das haus fertig genäht habt, wird es mit Stoff Steif eingepinselt. Das macht das Haus richtig fest.
- gut trocknen lassen
- über ein LED-Teelicht stülpen, evtl. ein kleines Dorf machen und sich verzaubern lassen.

 

Bonbonkekse

Bei mir gibt es heute Bonbon-Kekse. Die sehen nicht nur klasse am Baum aus (wenn man nicht, so wie ich, vergisst, die Löcher reinzumachen) sondern schmecken auch den Kindern. Ich persönlich mag ja lieber runde Bonbons als so platt.

Zuerst das Rezept:

- 250 g Mehl
- 125 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- abgeriebene Zitronenschale
- 2 Eigelb und 1 ganzes Ei
- harte Fruchtbonbons (z.Bsp. Campina)

Alles bis auf die Bonbons in eine Schüssel und gut durchkneten. Dann eine Stunde in den Kühlschrank.

Nach der Stunde die Hälfte vom Teig rausnehmen, nochmal kneten und auf ca. 0,5 cm ausrollen. Mit einer großen Ausstechform die Kekse stechen und auf dem Blech platzieren. Anschliessend mit einer kleineren Form die Mitte ausstechen.

Die Kekse bei 180°C für ca 7 Minuten backen. In der Zeit schonmal die Bonbons auswickeln. Nach den 7 Minuten die Bonbons in das Loch der Kekse legen und weitere 5-7 Minuten backen.

Sobald alle Bonbons geschmolzen sind, Blech rausnehmen, Löcher für den Faden zum aufhängen mit einem Zahnstocher stechen und alles abkühlen lassen. Nicht die Kekse anheben. Dann läuft nämlich die Bonbonmasse raus.

Viel Spaß

Tutorial St. Martinslaternen mit Blättern

Mein Beitrag zum Creadienstag. Ich erkläre euch, wie ich die Blätterlaternen gemacht habe.

Martinslaterne

Am Freitag war mein Tageskind am Nachmittag da und so haben wir die Gelegenheit genutzt und haben beim Spaziergang ein paar Blätter gesammelt, die wir nach unserer Rückkehr verbasteln wollten.

Am Vormittag hatte ich nämlich in einem Tagesmutterblog die Idee dazu gefunden. Allerdings isst bei uns niemand Käse in/aus Holzschachteln und so habe ich das selbstgebastelt. Die Zutaten dafür habe ich auch immer im Haus und Blätter sind gerade leicht zu sammeln ;-)

- Farbkarton
- Tapetenkleister
- weißes Backpapier
- Bindfaden
- Pinsel
- Schere
- Papierleim
- Zirkel (oder eine Tasse/Schüssel)
- Blätter
- Klammern
- Locher

Meine Tasse war 10,5 cm im Durchmesser und das hat dann wunderbar mit dem Farbkarton gepasst. Der hat die Maße 24×34 cm und für die 4 Laternen hab ich ganz genau ein Blatt gebraucht plus 2 Din A4 Blätter für die Böden.

Meine Anleitung sieht wie folgt aus:

1. Tapetenkleister anrühren.

2. Kinder Blätter sammeln lassen (und darauf achten, dass es nicht nur braune, vertrocknete sind)

3. Kreis malen, ausschneiden

4. Zwei Streifen zuschneiden mit den Maßen 3 cm x 35 cm und 2 cm x 35 cm

5. Den 3 cm breiten Streifen bei 1 cm knicken. Unterm Knick 1 cm, über dem Knick 2 cm. Und dann in etwa 0,5 bis 1 cm Abständen 1 cm tief einschneiden.

6. Die eingeschnittenen Stücke nochmal kräftig knicken, den Streifen der Länge nach rund legen und etwa 0,5 cm überlappend aneinanderkleben. Die eingeschnittenen Stücke sind innen.

7. Wenn es trocken ist, auf die eingeschnittenen Stücke Papierleim geben und den Kreis darauflegen. Gut andrücken. Fertig ist der Laternenboden.

8. Backpapier auf 35 cm Länge zuschneiden, ind er Hälfte knicken.

9. Kinder den Tapentenkleister auf eine Hälfte auftragen lassen, Blätter drauflegen, nochmal etwas drüberpinseln und den 2 cm breiten Streifen Farbkarton an den Backpapierknick legen.

10. Unbearbeitete Backpapierhälfte auf die bearbeitete Hälfte legen und gut andrücken und glattstreichen.

11. Alles ein bisschen antrocknen lassen. Zu nass hat es keinen Halt und fällt zusammen und zu trocken wird es zu steif.

12. Jetzt den Laternenboden nehmen und auf die Innenseite des Randes Papierleim auftragen. Die offene Seite des Backpapier-Blätterteils rundherum andrücken.

13. Jetzt auch die obere Seite der Laterne 0,5 cm überlappend zusammenkleben und mit einer Klammer kurz fixieren. Dann die Backpapierenden noch zusammenkleben.

14. Fast fertig. Mit dem Locher zwei gegenüberliegende Löcher stanzen, Faden/Kordel anbringen und alles am Laternenstab befestigen.

15. Laternenstab an und beim nächsten St. Martinszug mitgelaufen.

erste Osterbastelei

Gestern haben Benedikt und ich fleißig an unseren Osterkarten gearbeitet.

Bin gespannt, wie es wird. Ich hab die Fingerfarben zum ersten Mal selbst angerührt. Wer es auch versuchen möchte… Zu gleichen Teilen Wasser und Mehl verrühren und anschliessend mit Speisefarbe einfärben. Auch für Kinder geeignet, die gern alles in den Mund stecken.

Es wird gemurmelt:

Ein kleiner Teil Ergebnis:

Als das Murmelpapier trocken war, habe ich Eier daraus geschnitten, auf farblich passenden Fotokarton und alles zusammen auf eine leere Postkarte geklebt. “Frohe Ostern” wurde noch darüber gestempelt und fertig war die Karte.

Ragout fin

Gabs bei uns heute mittag. So lecker und schon sooooo lang nicht mehr gegessen. Nach einem Rezept von ihr.

Und hier hab ich das Rezept für euch zum runterladen.

Wer eines für einen wirklich guten sächsischen Sauerbraten hat… immer her damit. *vorallenmitlesendenPfälzernversteck*

Quarkkeulchen – Rezept

Ich vergesse immer wieder, dass der westliche Teil Deutschlands mit Quarkkeulchen wenig anfangen kann. War wohl nur ein typisches DDR-Gericht.

Hier mal das Rezept:

500 g Pellkartoffeln
150 g Mehl
375 g Quark
65 g Zucker
1-2 Eier
Salz
abgeriebene Zitronenschale
50 g Korinthen (Ich nehme Sultaninen. Rosine ist Rosine.)
Bratfett

Die gekochten Kartoffeln schälen,, reiben und mit allen Zutaten bis auf die Korinthen und das Bratfett zu einem Teig verarbeiten, der nicht mehr feucht sein darf. Sonst noch etwas Mehl oder Grieß dazu. Zuletzt die Korinthen einarbeiten.

Eine Rolle formen und 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden, in Mehl wälzen und in heißem Fett bei mittlerer Hitze goldbraun braten.

Wir nehmen immer Zucker zum bestreuen oder auch Apfelmus. Weitere Kreationen nicht ausgeschlossen.

Wer es herzhaft mag lässt den Zucker und die Korinthen im Teig weg und fügt stattdessen harte Wurst, ausgebrate Speckwürfel oder Schinkenwürfel dazu und würzt mit Paprika oder Pfeffer.

Für alle Suchmaschinenrezeptefinder: Bild gibts hier

Räuberbraten-Rezept

Weil danach gefragt wurde, versuch ich mich mal am Rezept. Ein wirkliches Rezept gibt es nicht. Ich koche meist einmal nach Rezept, wenn ich was neues probiere und danach nur noch pi mal Daumen.

Deswegen jetzt mal so, wie der gestrige entstanden ist:

1,5 kg Putenbrustfilet (meine Mami nimmt lieber Schwein)

fingerdicke Scheiben anschneiden (also nicht ganz durch, etwa 3/4)

die Taschen links und rechts dick mit Senf bestreichen (wir nehmen den Bautzner Senf in mittelscharf)

Scheiben oder Streifen der sauren Gurke links und rechts auf den Senf kleben

Zwiebelscheibe dazwischen und dann die nächste Tasche wieder so befüllen

wenn alles gefüllt ist mit Faden oder Rouladenstäben irgendwie in Form bringen und versuchen zusammenzuhalten

in einer Pfanne scharf auf allen Seiten anbraten

Auflaufform mit Öl bestreichen, Zwiebeln auf den Boden legen und ein paar saure gurken Scheiben oder Streifen darauf

Marinade war einfach nur viel Senf, etwas Öl, etwas saure Gurken-Brühe, Salz und Pfeffer (irgendwie war es sehr salzig hat man aber auf dem fertigen Braten nicht mehr geschmeckt)

Braten aus der Pfanne in die Auflaufform, wieder dick einpinseln und in den Backofen

so und nun kommt das, worauf ich nicht geachtet habe… die Zeit

Der Braten war dann etwa 45-60 Minuten bei 200 °C drin. Genauer kann ich es nicht sagen, weil ich auch bei den Garzeiten immer nur danach gehe, wie es riecht und aussieht. Er war auf alle nicht länger als 60 Minuten drin und richtig schön saftig. Das Rosa muss er gerade erst verloren haben, denn man konnte es noch ansatzweiße erahnen.

Ich hoffe, das hilft euch weiter. Lecker ist es auf alle Fälle.

Meine erste Marmelade

Die erste selbstgemachte natürlich. Ich finde, sie ist sehr lecker geworden, deshalb gibt es jetzt und hier, ganz exklusiv, live und in Farbe, das Rezept (Eigenkreation) dafür.

Ihr braucht:
400 g Äpfel (geschält und geschnitten)
500 g Holundersaft (frisch oder aus der Flasche)
600 g Pflaumen (halbiert und entsteint)
500 g 3:1 Gelierzucker
ein bissel Zimt (nach Belieben)
1 Vanilleschote
2 Zitronen

Holunder waschen

vom Gestrüpp in einen Topf friemeln

ein bissel köcheln, zwischendurch mal rühren

dann abkühlen lassen

Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen

Äpfel waschen, schälen, kleinschneiden

Vanillemark aus der Schote kratzen

Zitronen auspressen

alles in einen Topf und mit dem Pürierstab zerkleinern

die Holunderbeeren und den Saft über dem Topf mit den Pflaumen in ein Geschirrtuch kippen und gut ausdrücken

nochmal umrühren (besser nicht mit den Pürierstab wie ich, es spritzt und Holunder macht hartnäckige Flecken hab ich festgestellt :D )

Topf auf den Herd, den Gelierzucker dazu. Der Rest steht auf der Anleitung eurer Gelierzuckerpackung. Ich musste es 3 Minuten unter rühren aufkochen lassen.

Danach alles in heiß ausgespülte Gläser füllen, Deckel drauf und auf den Kopf stellen. Fertig.